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Mit den Ohren zielen.....?  Schießen für Blinde und Sehbehinderte

Wir gratulieren Jan-Ramon Koch zum Optronik-Pokal 2014.

 

 

 

Ergebnis des Optronikschießen anlässlich der Groner Kirmes 2011 für Blinde- und Sehbehinderte

 

 

Platz 1 mit gesamt 79 Ringen errang Bernd Strecker.  Herr Strecker erzielte mit 3 Schuss 30 Ring

Platz 2 mit 69 Ring erreichte Christian Lurel und
Platz 3 mit 58 Ring hat Astrid Briede-Neumann erreicht.

 

 

Der neue Wanderpokal, welcher vom Ortsrat Grone gestiftet wurde, konnte erstmalig am Samstagabend beim Kommers der diesjährigen Groner Kirmes überreicht werden. Gestaltet wurde der Pokal von dem Groner Künstler Manfred Pilz.und dem Bildhauer Maki Hussain Maki. 
Diese besondere Trophäe fand großen Zuspruch bei den Anwesenden und wurde ausgiebig begutachtet. Der Pokal verfügt über eine Inschrift. Auf der Außenseite steht in Blindenschrift  „Meine Seele sieht“. Auf der Innenseite wurde diese Inschrift in lateinischer Schrift  nochmals wieder gegeben.

 

Im Namen des Vorstandes und der Mitglieder des KKS Grone 54 e.V. gratulieren wir Herrn Strecker zu dem errungenen Sieg. 

 

 

http://www.dsb.de/media/PDF/DSZ/DSZ_2011/Schuetzenhilfe_2011/SH_06-2011.pdf

 

 

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Neuer-Pokal-fuer-den-besten-Schuss-ins-Weisse

 

 

 

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Diese nicht alltägliche Disziplin im Deutschen Schießsport bieten wir den Sehbehinderten und Blinden in unserer Region seit Sommer 2010

Die geeigneten Vorraussetzungen sind erfüllt.  Das wichtigste Hilfsmittel ist eine Optronik, die auf ein Pressluft-Luftgewehr montiert wird. Diese Optronik sieht aus wie ein Fernrohr. Daran angeschlossen ist ein Kopfhörer für den Schützen. Anders als beim sehenden Schützen zielt der Blinde auf eine Scheibe, die nicht das Schwarze im Zentrum hat, sondern die Scheibe ist im Zentrum weiß und in vier Helligkeitsstufen unterteilt.

 

 

Die zu treffende Fläche auf der Scheibe wird von einem Spotstrahler angeleuchtet und die Optronik wandelt den abgetasten hellsten Punkt ab und überträgt einen variablen Ton auf einen Kopfhörer. Der blinde Schütze hört über den Kopfhörer einen langgezogenen Piepton. Das bedeutet, je höher der Ton im Kopfhörer, desto näher ist der Schütze dem Zentrum der Scheibe.
Um diese Vorraussetzungen zu schaffen, hat sich unser Schützenverein entschlossen unser Vereinshaus im Börltal bei Göttingen-Grone so herzurichten, dass dieser Sport für Sehbehinderte und Blinde angeboten werden kann. Unsere ausgebildeten Schießsportleiter begleiten die Trainierenden und können mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Unser Projekt „mit den Ohren Zielen …..“ ist erfolgreich gestartet.

 

Im Juni dieses Jahres begrüßten wir in unserem Vereinsheim im Börltal die Initiatoren, Sponsoren und die Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen e.V. (BVN) mit ihrer Gruppenleiterin Frau Regine Rohmann, sowie Vertreter des Stadtsportbundes, Winfried Rüssler vom Unterkreis Plesse, die Damenleiterin Margret Graf vom Kreisverband Göttingen und Journalisten der Göttinger Presse und der Zeitschrift Ziele.

 

 

die Gäste treffen ein  

 

 Als Erste ergriff Frau Regine Rohmann –BVN Gruppenleiterin der Bezirksgruppe Göttingen- das Wort und bedankte sich, dass der Vorstand und die Mitglieder KKS Grone 54 e.V. es mit ihrem Mut und Einsatz geschafft haben, den Blinden und Sehbehinderten in der Region eine neue Chance der Integration bieten zu können. Sie überreichte Ines Krengel eine Laterne als Symbol für das nie erlöschende Licht der Engagiertheit und bedankte sich bei der Lotto-Sport-Stiftung für die großzügige Unterstützung.

Katharina Lankeit freute sich, dass sie in doppelter Funktion an dieser erfreulichen Veranstaltung teilnehmen kann. Zum einen als Bürgermeisterin der Stadt Göttingen und als erste Schützendame und zum anderen als Schützenschwester des KKS Grone 54 e.V. Die Idee des Vereins und die erfolgreiche Umsetzung durch die ermöglichten Spendengelder begeisterte sie. Sie betonte die tatkräftigen Seiten des Vereins, die Umbaumaßnahmen vorgenommen haben, das Gewehr und die damit verbunden Technik, sowie die Ausbildung der Schießsportleiter vorgenommen haben. Das Motto „Mit den Ohren zielen…“ ist in unserer Stadt einmalig und der Verein verdient Respekt und Lob für die Umsetzung.

 

 

 

 

Dr. Schneider erläuterte den Anwesenden, dass, als die Anfrage bei der Lotto-Sport-Stiftung einging, nicht gleich eine Förderfähigkeit erkannt wurde. Aber auf Nachfragen des Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer wurde das Schreiben wieder ins Gedächtnis gerufen, und die Angelegenheit erneut geprüft und aufgrund der Tatsache, dass durch das Angebot im Schießsport eine Integration für Benachteiligte gefördert wird, wurde zugestimmt und das Projekt für förderfähig gehalten. Das Angebot soll Bewegung in die Gesellschaft bringen, wünscht sich Dr. Schneider und für den Verein alles Gute und viel Glück für die Zukunft.

 

 

Hartwig Fischer +  Dr. Schneider 

Hartwig Fischer MdB hörte als erstes auf der Groner Kirmes von dem Projekt und war erstaunt und begeistert, das der KKS dieses in die Tat umsetzen wollte. Er erfuhr von den Schwierigkeiten und nutze die Gelegenheit, sprach Dr. Schneider an. Er wünscht nun dem Verein eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts, so dass das Vereinshaus weiterhin mit Geist und Charme erfüllt ist. Und so überreichte er der ersten Vorsitzenden Ines Krengel als Symbol einen Dachziegel, auf dem das Niedersachsenpferd und das Brandenburger Tor eingebrannt sind.  

 

 Birgit Sterr, Ortbürgermeisterin des Ortsteils Grone ist sich bewusst, das Schützenvereine heute ungewöhnliche Wege gehen müssen. Sie beglückwünscht den KKS Grone 54 e.V. für die Entschlossenheit und den engagierten Einsatz, dass sie diesen Weg eingeschlagen haben. Sie fordert die Groner Schützen auf, die Integration soweit voran zu treiben, dass es den neuen Schützen möglich ist, am Preisschießen der Groner Kirmes teilzunehmen. Denn Integration heißt auch Gleichstellung.
Dr. Rudolf Alten schlug gleich vor, einen Pokal zu stiften. Dieser Gedanke wurde sofort mit Beifall unterstützt.

 

Birgit Sterr beglückwünschte den KKS für die neue Idee und wünschte allen Beteiligten viel Spaß bei der Umsetzung. 

Andrea Holzapfel, Vertreterin der Kreisgruppe Göttingen und Leiterin der Kreisgruppe Duderstadt des BVN freut sich über die Möglichkeit Neues auszuprobieren und dankt dem Verein und nimmt die Herausforderung gern an. 

Ralf Knittel, 2. Vorsitzender, erläuterte im Anschluss den Anwesenden die Vorgehens- und Verhaltensweise. Zunächst gab er kurz Einblick in die Technik, die Verfahrensweise und in die Angebote, die der Verein geben kann.


 

Ralf Knittel erklärte das wichtigste Hilfsmittel -die Optronik-, die auf ein Pressluft -Luftgewehr montiert wird. Daran angeschlossen ist ein Kopfhörer für den Schützen. Anders als beim sehenden Schützen zielt der Blinde auf eine Scheibe, die nicht das Schwarze im Zentrum hat, sondern die Scheibe ist im Zentrum weiß und ist in Helligkeitsstufen unterteilt.  Die zu treffende Fläche auf der Scheibe wird von einem Spotstrahler angeleuchtet und die Optronik wandelt den abgetasteten hellsten Punkt ab und überträgt einen variablen Ton auf den Kopfhörer. Der blinde Schütze hört über einen Kopfhörer einen langgezogenen Pfeifton. Das bedeutet, je höher der Ton im Kopfhörer, desto näher ist man dem Zentrum der Scheibe.
 

  
 
 


Dank der Mitglieder des Vereins, die für das leibliche Wohl ein Kuchenbuffet und leckeres vom Grill organisierten, fühlten sich die Gäste im Börltal rundum wohl und gut aufgehoben und kommen gerne wieder um dem Schießsport nachzugehen und sich somit im Erfolg messen zu können.

Die Presseberichte vom Göttinger Tageblatt finden Sie hier.
Den Zeitungsartikel des BLICK vom 30.Juni 2010 finden Sie als pdf hier.

Wir sind besonders Stolz auf den Monatsgewinn Juni der deutschen Schützenhilfe. In der Deutschen Schützenzeitung in der Juni-Ausgabe ist ebendfalls ein Artikel über uns erschienen, den Sie als PDF hier anschauen können. Zudem finden Sie hier die Urkunde.

Wenn auch Sie uns unterstützen möchten, dieses Angebot für die Sehbehinderten im Bereich Breitensport weiterhin umzusetzten und auszubauen, dann wenden sie sich an unseren Vorstand oder rufen unsere 1. Vorsitzende direkt unter der Rufnummer 0551-3898964 (Café Valentin) an. Wir beantworten Ihnen gern Ihre Fragen 

 

 

 

 

 

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